Erfahrungsberichte nach einer Auszeit
In einem Nachgespräch werden Ihre persönlichen Erfahrungen während der Auszeit noch einmal reflektiert. Einige Erfahrungsberichte möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Bankangestellte, ledig, 31. Jahre
„Ich habe für mich in der Woche Auszeit die Erfahrung gemacht, dass ich mit mir alleine sein kann. Ohne Aktionismus spüre ich mich selber mehr. Diese Zeit wurde mir sehr kostbar, denn sie ist mir eine Quelle der Ruhe, Dankbarkeit und erneuten Beziehung zu Gott”.

„Es wurde mir klarer, was mir wichtig ist in meinem Leben und was ich will. Vor allem habe ich gespürt, dass ich selbst die Verantwortung dafür habe, wie ich mein Leben lebe”.

Mutter von 2 Kindern, 42 Jahre
Für mich war wichtig, das Loslassen von Gewohnheiten und diese neue zu überdenken; mich ganz bewusst frei machen vom Alltag; Ankommen, Dasein, sensibel, zärtlich, eigen, innig, tief.
„Die Woche Urlaub in welcher mein Mann bei den Kindern war, hat mir sehr gut getan. Es war für mich auch sehr entlastend, den Ort zu kennen und keine halbe Weltreise machen zu müssen, um mich hier ganz tief zu erholen und zu entspannen. Schön, dass es so etwas in unserer schnelllebigen Zeit gibt. Ich finde es ganz wichtig, dass es etwas gibt, wo Mann/Frau wieder einmal langsam geht, tiefer schmeckt, mehr sieht, bewusster atmet und nachspürt, wo der Atem überall fließt.”

Kauffrau, verh. 54 Jahre
„Ich machte mir jetzt öfters eine Tasse Tee oder Kaffee und sitze damit in meinem Sessel auf der Terasse und atme ganz tief und bewusst ein und aus und sage Danke dass ich da bin. Und ab und zu gehe ich bewusst alleine spazieren und schweige und höre.”

„Ich komme bestimmt wieder ins Haus – einmal im Frühjahr! Ja, ein mal im Jahr schenke ich mir eine Woche hier in Reute.”

Apotheker, verh. 52 Jahre
„Die Gründe für meine Auszeit waren berufliche Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme, Probleme im Umgang mit meiner Tochter. Hinzu kam die Anspruchs- und Erwartungshaltung meiner 82 jährigen Mutter.”

„Jeder Spaziergang um den Klosterberg war wie ein Sonnenstrahl. von den Schwestern die mir begegnet sind, bekam ich jedesmal ein Lächeln und ein freundliches Wort, ebenso vom Pater Edmund. Soviel Wärme, Geborgenheit und Fürsorge kenne ich aus „meiner Welt” nicht. Ich hoffe und wünsche mir, dass ich diese Sonnenstrahlen mit in meinen Alltag nehmen kann” [-]